

Erste Nachlese:
Die Sonne war gerade aufgegangen, da fuhren die ersten Busse aus Greiz, Altenburg, Erfurt, Gera, Jena, Sömmerda, Apolda, Schlotheim, Gotha, Weimar, Hildburghausen und fast verspätet aus Nordhausen auf dem Nonnenberg in Tabarz zur Inselsberg Klinik. Ein herzlicher Empfang durch die Klinikleitung ließ schnell die Nervosität abflachen, das Wetter freundlicher erscheinen und das Blut wieder in normalen Takten zirkulieren.
Die Gruppenleiterin der Gruppe Erfurt, Elke Pätzold, schrieb uns bereits am Montag:
„Die Vorfreude für diesen Tag war sehr groß und natürlich der Optimismus und die Zuversicht, dass dies ein ganz besonderer Tag für alle Teilnehmer und Gäste werden wird. Dieser Optimismus wurde durch die Realität noch um ein Vielfaches übertroffen. Nicht nur, dass dieser Tag ohne Pannen und reibungslos über die Bühne gegangen ist, es war eine tolle, entspannte und fröhliche Atmosphäre dank der vielen Helfer und Mitarbeiter der Klinik. ….Diesen Tag werden wir ganz bestimmt in bester Erinnerung behalten und unsere Chronik wird daran erinnern.“
So sahen es sicherlich auch andere von den insgesamt 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wenn auch die Kapazitäten mancher Räumlichkeiten schnell an die Grenzen gerieten und deshalb die Teilnehmerzahl, und damit auch die Erreichbarkeit mancher Themen, durch ein interessantes Kartenausgabesystem gesteuert werden musste. Wir danken deshalb allen Gästen, unseren Referenten, Gestaltern von Ausstellungen, dem Mahlschatz und dem Thüringer Wald Verein Tabarz sowie dem geduldigen Mitarbeiter des SeggyPoint’s für die erfahrene Unterstützung und wünschen für die Zukunft viele Wiederholungen solcher Aktionstage „Miteinander – Füreinander“ , der Mensch ist und bleibt eben die Medizin des Menschen!
Tabarz, den 16.06.2010
Alfred Stollberg, Verwaltungsleiter
Frauenselbsthilfe nach Krebs - Landesverband Thüringen e.V.
Samstag, den 12. Juni 2010 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Inselsberg Klinik Tabarz
Auf Initiative des Landesverbandes Thüringen e.V., dessen Vorsitzenden Hans-Jürgen Mayer, sowie durch großes Interesse aus den einzelnen Gruppen Thüringens kam man überein, gemeinsam mit der Inselsberg Klinik Tabarz den Aktionstag zum Höhepunkt in den Aktivitäten 2010 der Frauenselbsthilfe werden zu lassen. Nicht ganz einfach, hat doch der Landesverband seine
ca. 7000 Betroffene in 40 Gruppen zusammengeschlossen und zu betreuen, mussten Ideen, Vorstellungen und auch Erwartungen erfasst, sortiert und zu einem anspruchsvollen Tagesprofil gebunden werden. Beabsichtigt sind neben Fachvorträgen zu den Themen
auch Gesprächsrunden mit Ärzten und Psychologen, Tanztherapie und Lachyoga. Zudem ist im Foyer der Klinik bereits Tage zuvor eine Bildergalerie von Frau Nguyen zum Thema zu sehen und ergänzend am Aktionstag eine Fotoausstellung der Firma Novartis. Parallel dazu finden Lesungen statt, die heiße Themen wie: „Männerperspektiven zu Brustkrebs“ von Frau Prof. Dr. Jutta Beier und „Mein langes Jahr“ – die Bewältigung der eigenen Erkrankung- durch Dr. Barbara Topp in vorzüglicher Weise bearbeiten.
Hilfe zur Selbsthilfe und besonders durch sportliche Aktivitäten unterstützt, wird das Programm durch Nordic Walking, durch Wanderungen mit dem Thüringer Wald Verein Tabarz e. V. und durch einen Schnupperkurs im Segway-Fahren noch interessanter!
Man möchte den Tag nutzen, um Betroffenen in der Klinik zu demonstrieren, dass ein Leben nach oder auch mit dem Krebs lebenswert sein kann und deshalb der Tag eine Art Bewältigungsstrategien für Patienten, Angehörige sowie auch für Mitarbeiter der Klinik bereithält. Abschließend soll eine Baumpflanzung im Gelände der Klinik Erinnerungen und besonders positive Momente auf lange Zeit festhalten.
06.05.2010
Alfred Stollberg
Unter der Schirmherrschaft der Thüringen Krebsgesellschaft e.V. fand am 24. und 25. April 2009 der dritte von insgesamt vier Bausteinen einer zur Zertifizierung eingereichten Weiterbildung der Thüringischen Krebsgesellschaft statt. Mit 24 teilnehmenden Sozialdiensten aus den Akutkrankenhäusern Erfurt, Gotha, Arnstadt, Nordhausen, Gera, Reifenstein, Jena, Altenburg, Greiz und Weimar, den onkologischen Rehakliniken in Bad Liebenstein, Bad Salzungen und Weißenburg (Uhlstädt-Kirchhasel) sowie aus Gesundheitsämtern und Tumorberatungszentren besaß die Weiterbildung eine sehr hohe Fachkompetenz, die durch die Referentinnen und Referenten vom MDK Thüringen, Frau Werner, Frau Dr. phil. Schütze (Median-Klinik Bad Berka), Herrn Schunke (Gesellschaft für humanes Sterben e.V.), Richterin Daubitz vom Amtsgericht Gotha, Oberarzt Dr. Zürner (Sonnenberg Klinik Bad Sooden-Allendorf, Wicker-Gruppe) sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Inselsberg Klinik, Chefarzt Dr. Richter, Dipl.-Psychologin Klipp, Dipl.-Psychologe Hartmann und Frau Wloka zu den Themen
-Krebs (seltene Krebserkrankungen sowie Behandlungsverlauf und Prognose der häufigsten
Krebserkrankungen)
-Recht
-Patientenverfügung, Vorsorge- und Betreuungsvollmacht
-Kommunikation
-Psychologie, Entspannung, Entspannungstechniken und Selbsterfahrung
nachhaltig unterstrichen werden konnte.
Wir danken den Referenten sowie den Teilnehmern und wünschen allen eine erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Patienten!
Klinikleitung der Inselsberg Klinik
Seit dem Jahre 2001werden im Sozialgesetzbuch IX die Stellung sowie die Rechte behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen in unserer Gesellschaft gleichberechtigt geregelt. In den §§ 19 und folgende ist der Rehabilitation und der Qualität dieser Leistungen auf den Sektoren übergreifenden Behandlungspfaden große Aufmerksamkeit gewidmet. Neu, und damit beschäftigt sich sehr aktuell die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR), ist, dass die Qualitätssicherung und damit die prozess- und ergebinsorientierte Optimierung im Rahmen eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements über ein unabhängiges Zertifizierungsverfahren in regelmäßigen Abständen von den Leistungserbringern nachzuweisen ist!
Bereits seit mehr als 10 Jahren wirkt die Deutsche Gesellschaft
für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) darauf hin, dass die
Verpflichtung zur Qualitätsrehabilitation von allen Partnern zum
Standard werden soll um damit den höchst möglichen Nutzen für die
Gesellschaft und besonders für den Betroffenen zu erzielen.
Wir, die Gesellschaft, kann es sich nicht leisten, Gelder der
Beitragszahler für uneffektive Leistungen zu vergeuden!
Deshalb hat sich die Inselsberg Klinik Tabarz bereits im Jahre 1998 für ein internes Qualitätsmanagement entschieden, zur Sicherheit und Zufriedenheit ihrer Patienten. Das erste Zerifikat nach DIN EN ISO 9001:2000 und den Qualitätsgrundsätzen der DEGEMED wurde bereits in 2000 zuerkannt, welches dann im Abstand von drei Jahren wiederholt und jährlich überprüft werden musste.
So war die Zeit für die vierte Wiederholung nach 2000, 2003 und 2006 nun wieder überreif! In der vergangenen Woche kam der unabhängige Zertifizierungspartner EQ ZERT (ein Institut der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung in Ulm) zu dem Ergebnis, das für die kommenden drei Jahre nach nur wenigen Hinweisen und Empfehlungen die Inselsberg Klinik auch ein sicherer Partner für die Qualitätsrehabilitation von Krebspatienten, für Krankenhäuser, Sozialdienste und Leistungsträger sein wird.
In diesem Zusammenhang verweisen wir wiederholt auf das Wunsch- und Wahlrecht eines jeden Patienten bei der Auswahl der für ihn geeigneten Rehabilitationsklinik! Es setzt allerdings voraus, dass er die Möglichkeit bekommt, sich umfangreich über das Leistungsspektrum der Klinik informieren zu können. Dazu dienen die jährlichen Qualitätsberichte, das sind die Erfahrungen der Ärzte und Sozialdienste im Akutkrankenhaus, die Strahlentherapeuten und Nachbetreuer.
Der Mensch ist und bleibt eben die Medizin des Menschen!
Tabarz, den 20.04.2009
Im Namen des Teams der Inselsberg Klinik
Alfred Stollberg, Verwaltungsleiter
Inselsberg Klinik Tabarz pflanzt Linde im Kurpark
Uns allen noch in guter Erinnerung, der Trachtenverein Tabarz und die Herren der Tabarzer Blasmusikanten begingen im Juni 2008 sehr festlich ihre Jubiläen.
Eine entsprechende Festwoche Anfang Juli, bei herrlichstem Wetter und mit vielen Gästen von befreundeten Trachtengruppen aus nah und fern, mit einer eigens zu diesem Anlass komponierten Hymne, mit Festgottesdienst und Festkonzerten, war diesem sehr würdig. Massenhaft Gratulanten ehrten die Trachtenfreundinnen und –freunde um Roswitha Möller und die Musikanten um Rüdiger Schack, dem Leiter der Tabarzer Blasmusikanten. Etwas ganz besonderes ließ sich die Geschäfts- und Klinikleitung der Inselsberg Klinik um Verwaltungsleiter Alfred Stollberg hierzu einfallen. Nicht nur ein Händedruck, ein Gläschen Sekt, das schien zu gering und würde den vielen Jahren unseres gemeinsamen Anliegens nicht gerecht. Mit beiden Jubilaren verbindet die Inselsberg Klinik eine Tradition seit Gründung der Klinik vor fast genau 17 Jahren zur Unterhaltung ihrer Krebspatienten und Partner, für das Kennen lernen von Land und Leuten, von Herzlichkeit und Zuwendung. Die fast unzähligen Auftritte in der Klinik, die volkstümlichen Veranstaltungen in den Kurparks von Tabarz und besonders unter der Linde bieten den Patienten und Gästen große Möglichkeiten zur Krankheitsannahme und besonders zu deren Bewältigung. „Musik, Tanz und Gesang mobilisieren die Lebensgeister, machen Mut und schenken Hoffnung. Das ist genau das, was unsere Patienten in solchen Krisensituationen brauchen und nach dem sie sich sehnen, das ist Zuversicht und Lebensqualität“, so Stollberg.
Mit besonderem Dank, mit Hochachtung und Wertschätzung sowie mit Nachhaltigkeit für Generationen hat die Klinikleitung nun im Kurpark Winkelhof ihr Versprechen eingelöst und die Linde an zentraler Stelle pflanzen dürfen. Ein Stein mit Inschrift soll dazu die Verbundenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Inselsberg Klinik und deren Patienten mit dem Trachtenverein Tabarz, den Blasmusikanten, den Traditionsverbundenen und den Besuchern des Kurparks in besonderer Weise ausdrücken. Wir wünschen den aktuell mitwirkenden Jubilaren, den Ehemaligen und besonders den Zukünftigen Gesundheit, immer währende Freude, der Linde ein Wachstum in Ruhe und Frieden und einfach alles erdenklich Gute!

Tabarz, den 10.10.2008
Vernissage in Foyer der Inselsberg Klinik
Am gestrigen Montagabend lud die Klinikleitung und Malerin Katrin Schott (Schmalkalden) nebst Ehegatten zur Vernissage ins Foyer der Klinik. Zahlreiche Patienten, Mitarbeiter und Gäste der Künstlerfamilie eröffneten die kleine Ausstellung mit 48 Gemälden, die für die nächsten 12 Wochen nun das Hochfoyer der Klinik schmücken werden. Erstmalig werden Aquarellbilder und Pastellzeichnungen gezeigt, die nicht in der klinikeigenen Kreativabteilung entstanden, sondern bereits auf verschiedenen Ausstellungen präsentiert wurden. Gerade für Patienten nach der Diagnose Krebs bedeuten solche Angebote Freude, Ablenkung und Entspannung, sie tragen deshalb zur Krankheitsbewältigung und zur Verbesserung der seelischen Befindlichkeit bei. Nicht selten lesen wir in Zeichnungen, in Specksteinarbeiten und töpferischem Handwerk oder auch in anderen kleinen Kunstwerken unserer Patienten deren Stimmungen und Bewältigungsstrategien heraus, die helfen können, die Lebenskrise anzunehmen und meist durch Eigenenergien und teils mit therapeutischer Unterstützung zu meistern. Frau Katrin Schott’s Gemälde laden einfach zum Verweilen ein, man kann die Seele baumeln lassen, an den Stimmungen der Künstlerin teilhaben, an deren Erlebnissen, Augenblicken und Farbspielen. „Die Galerie passt in das Konzept der Klinik“, so Alfred Stollberg, Verwaltungsleiter der Klinik, „Kreativität entwickeln heißt Freude erleben, Lust auf Anfang und Vollendung spüren, macht einfach glücklich!“ Damit sei der Anfang für weitere Ausstellungen zu verschiedenen Themen, Anlässen und Kunstrichtungen gemacht.
Bereits dreimal war Tabarz mit dem Hotel „Am Burgholz“ und der Inselsberg Klinik Ort der Tagung der Selbsthilfegruppen Prostatakrebs in den neuen Bundesländern. Neben internen Problemstellungen aus dem Leben und Wirken der Selbsthilfegruppen waren auch wieder Spezialisten gefragt, die auf dem am Samstag in der Inselsberg Klinik stattgefundenen Patientenforum „Prostatakarzinom“ zu aktuellen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten referierten. Die Männer unserer Bundesrepublik werden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts jährlich mit über 40.000 neuen Krebserkrankungen konfrontiert, was einem Roulettspiel gleicht. Trotz guter Information und empfohlener Vorsorgeuntersuchungen durch die jeweiligen Krankenversicherungen sehen sich noch heute die meisten Männer nicht dazu bewogen, diese Angebote anzunehmen. Für viel ein Fehler, der in der Akutmedizin und danach in der Rehabilitation endet. Oft sind nach dem akuten Ereignis Inkontinenz und erektile Dysfunktion die Folge, was wiederum dazu führen kann, das „Mann“ sich zurückzieht, sich die körperlichen und psychischen Probleme aufbauen, die letztlich in Einsamkeit, Hilflosigkeit und Depression enden.
Zu „aktuellen Aspekten der Therapie von Inkontinenz und erektiler Dysfunktion“ referierte Dr. Horst Borrusch, Urologe und Stationsarzt der Inselsberg Klinik, zu „operativen Therapiemöglichkeiten bei anhaltenden Kontinenzproblemen nach Prostataoperation“ Chefarzt Dr. Josef Schweiger (Urologie und Kinderurologie im Katholischen Krankenhaus St. Johann Nepomuk Erfurt), zu „Therapiemöglichkeiten bei fortgeschrittener/rezitivierter Prostataerkrankung“ Chefarzt Dr. Andreas Krautschick-Wilkens (Urologie und Kinderurologie in Helios-Kreiskrankenhaus Gotha/Ohrdruf) und zur „Rolle der Bisphosphonate beim Prostatakarzinom“ Ralph Arndt (Urologische Praxis Gotha).
Nicht nur die Referenten und die Leiter der tagenden Selbsthilfegruppen folgten der Einladung des Chefarztes der Inselsberg Klinik, Dr. Achim Richter (Hämatoonkologe), sondern auch die augenblicklich in der Klinik verweilenden und ehemalige Patienten der Region und viele Ehefrauen bzw. Partnerinnen. Die Tagung mit über 80 Teilnehmern und Teilnehmerinnen, unterstützt durch Pharmafirmen, gestaltete sich dann durch die große Anzahl von Fragestellungen der anwesenden Betroffenen zu einer vielleicht auch zukünftig guten Adresse auf dem Wege zum Spezialisten in eigener Sache. Die Bedeutung der Selbsthilfegruppen Prostatakrebs, sowie anderer organbezogener Gruppen, die Teilnahme und die aktive Mitgestaltung des Gruppenlebens ist mittlerweile für viele Betroffene und Angehörige eine Plattform des Mit- und Füreinanders, der Verstehens- und des Verstandenwerdens, der Hilfe zur Selbsthilfe und damit zum Fundament für eine neue Lebensqualität geworden.
Tabarz, den 05.05.2008
Alfred Stollberg
Verwaltungsleiter
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Aktualisiert am 18.06.2010